„Hallo Herr Bongert, ich frage mich…“

Die häufigsten Fragen und Antworten aus meinen telefonischen Beratungen

Ich habe Ihnen nachfolgend einmal die häufigsten Fragen aus meinen telefonischen Gespräch mit Kunden zusammengefasst. Wenn Sie Ihre Frage hier nicht finden, dann zögern Sie bitte nicht umgehend zu kontaktieren. Schreiben Sie mir einfach eine Email oder nutzen Sie mein Kontaktformular. Sie können natürlich auch direkt anrufen oder mir eine Telefonnummer schicken, dann melde ich mich zurück.

Was ist der Unterschied zwischen einem Zentrifugalentsafter und einer Saftpresse?

Ein Zentrifugalentsafter arbeitet mit einer komplett anderen Technologie als eine Saftpresse. Während die Zentrifuge mit Geschwindigkeit und scharfen Messern entsaftet, setzt die Saftpresse auf Kraft – wie eine Getreidemühle die langsam der Körner zermalmt.

Ist Saft aus dem Kuvings Entsafter wirklich gesünder als aus der Zentrifuge?

Ja, das ist er! Die vier wirksamsten Zerstörer von Vitaminen sind Sauerstoff, Wärme, Wasser und Licht. Deshalb gehen ja auch so viele davon beim Kochen verloren. Die Zentrifuge entsaftet mit einer sehr hohen Geschwindigkeit, bei der große Mengen Sauerstoff in den Saft eingewirbelt werden. Dieser Sauerstoff zerstört die Vitamine innerhalb kurzer Zeit und mindert dadurch die Saftqualität.

Was ist gesünder – Smoothies aus der ganzen Frucht oder nur der Saft?

Diese Frage ist eine der häufigsten. Beide Getränke sind gesund, erfüllen aber ganz unterschiedliche Funktionen. Der Saft führt dem Körper auf schnellem Wege konzentrierte Vitamine zu. Der Smoothie wird aus der ganzen Frucht verarbeitet und enthält daher nicht nur die wertvollen Vitamine, sondern auch sämtliche Ballaststoffe. Er sätttigt mehr und ist gut für die Verdauung – ein Smoothie hat eher die Funktion einer Mahlzeit, der Saft dagegen die einer Vitamin“spritze“.

Was ist mit Oxidation der Säfte gemeint?

Wenn ein Stoff in Verbindung mit Sauerstoff eine chemische Reaktion erzeugt, spricht man von Oxidation. Einfaches Beispiel hierfür ist Patina, die unter anderem als chemische Reaktion zwischen Kupfer und Sauerstoff entsteht. Gleiches geschieht auch mit Lebensmitteln, die braune Farbe, die ein aufgeschnittener Apfel annimmt, entsteht durch Oxidation. Diese chemische Reaktion zerstört Vitamine, weshalb dieser Vorgang auf unterschiedlichste Art und Weise versucht wird, aufzuhalten oder zu minimieren.

Wie viel Obst und Gemüse soll man täglich zu sich nehmen?

Es gibt zahlreiche Studien und Untersuchungen, die genau diese Frage immer wieder auf den Prüfstand stellten. Am wohl renommiertesten sind die Aussagen von „5 am Tag e.V.“ – ein Verein, der sich seit Jahren für eine gesündere Ernährung durch Obst und Gemüse engagiert. Hinter seiner Kampagne stehen u. a. die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Deutsche Krebsgesellschaft, aber auch Krankenkassen und Ministerien. Schirmherren sind das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie das Bundesministerium für Gesundheit und auch die EU unterstützt als Förderer. Insofern halten wir die von ihnen empfohlene Menge an Obst und Gemüse – nämlich 5 Portionen – für durchaus glaubwürdig.

Welche Marken von Entsaftern sind im Markt allgemein anerkannt?

Fast jeder Elektronik-Hersteller – ob Miele, Severin oder AEG – produziert auch Entsafter. Parallel dazu haben sich verschiedene Unternehmen ausschließlich auf das Entsaften konzentriert und über langjährige Forschung und Entwicklung eigene Technolgien entwickelt. Ihr Wissensvorsprung und die Qualität der Produkte ist dadurch unbenommen, die Geräte sind dadurch jedoch auch preisintensiver. Zu diesen Marken gehören zum Beispiel Kuvings, Hurom oder GreenStar.

Kann man die Teile des Kuvings Entsafter in der Spülmaschine reinigen?

Die Teile vom Kuvings Entsafter sind nicht für die Spülmaschine geeignet. Einige Anwender ignorieren diesen Hinweis in der Bedienungsanleitung und reinigen dennoch im Geschirrspüler, im Netz findet man dazu ein paar Hinweise. Die Reinigung ist jedoch auch per Hand in weniger als 5 Minuten erledigt.

Was ist Saftfasten?

Über einen kurzen Zeitraum, oft nicht mehr als eine Woche, ernährt man sich ausschließlich durch Säfte in Ergänzung zu Tee und Wasser. Das regt den Stoffwechsel an, hilft beim Abnehmen und entlastet den Körper. Das ist jedoch nicht mit Säften aus dem Supermarkt, sondern nur mit naturbelassenen und unbehandelten Säften sinnvoll.

Sollte das Pressgut aus dem Bio-Anbau sein?

Möglichst sollten unser Fleisch, unser Brot, unsere Butter, unser Obst und Gemüse das Siegel Bio vorweisen. Natürlich ist es für den Körper besser, wenn die Lebensmittel weitestgehend unbehandelt sind. Im Alltag jedoch zum einen nicht immer ganz einfach – nicht jeder hat einen vertrauenswürdigen Bio-Markt um die Ecke – und zum anderen auch nicht für jeden unter finanziellen Aspekten leistbar. Also lieber Obst und Gemüse aus dem Supermarkt, als gar keines. Denn auch das ist natürlich gesund und gut für den Körper.

Ist Bio-Saft aus dem Supermarkt genauso gesund wie der selbst zubereitete?

Ein ganz klares NEIN! Säfte, die im Verkaufsregal stehen, wurden vorbehandelt. Sonst wären sie nicht über einen längeren Zeitraum haltbar – und lassen Sie sich hier nicht von werbeträchtigen Etikettierungen verleiten. In der Regel werden die Säfte kurz erhitzt – die Vitamine sind damit so gut wie zerstört. Gleiches gilt im Übrigen auch für den Smoothie, der im Zuge des Gesundheitstrends nun ebenfalls in den Supermarktregalen zu finden ist.

Stimmt es, dass der Fruchtzuckergehalt im Saft schädlich ist?

Obst enthält in der Tat viel Fruchtzucker, der in großen Mengen unseren Körper belasten kann. Nicht umsonst wird daher allerorts der grüne Saft und der grüne Smoothie so angepriesen. Es wird ein großer Anteil an Gemüse verwendet, das als noch gesünder als Obst gilt und außerdem keinen Fruchtzucker enthält. Das schmeckt aber nun einmal nicht jedem: Obst ist und bleibt ein wichtiger Vitaminspender, solange wir nicht über einen täglichen Genuss von 3 kg Äpfel oder Orangen sprechen. Kleiner Tipp: Zimt hinzugeben, gilt allgemein anerkannt als blutzuckersenkend.

Was spricht gegen einen Billigentsafter?

Gar nichts – es kommt darauf an, was einem wichtig ist und wie häufig man Saft trinken möchte. In unterschiedlichsten Foren kann man immer wieder lesen, dass die preiswerten Produkte einem Dauerbetrieb nicht standhalten und schnell kaputt gehen. Sie müssen ja auch einiges leisten. Im Grunde gilt hier wie bei vielen Dingen: wer billig kauft, kauft zweimal.

Was kann man aus dem Trester alles herstellen?

Leer gepresstes Obst und Gemüse nennt man Trester. Beim Entsaften fällt davon eine ganze Menge an. Für die Zubereitung von bspw. 500 ml Orangensaft benötigt man ca. 5 Orangen, bei Äpfeln ist es sogar ca. 1 kg. Inzwischen gibt es zahlreiche Ideen, wie man den Trester noch weiterverwerten kann: Gesundes Knabberzeug (durch Trocknen, z. B. in einem Dörrgerät), Kuchenteig auflockern (Trester aus Karotten), vegetarische Bratlinge, Fruchtgetränk (mit Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen) usw. – Im Internet gibt es inzwischen sogar spezielle Tresterrezepte.

Sind Smoothies und Säfte aus dem Supermarkt auch gesund?

In Deutschland lässt sich seit einiger Zeit ein Gesundheitstrend in Kombination mit Lifestyle beobachten. Die Menschen möchten sich gesund, nachhaltig und ausgewogen ernähren, ohne direkt in die Öko-Szene gedrängt zu werden. Aus diesem Grund ist auch der Smoothie und der frisch gepresste Saft in die Haushalte eingezogen. Wo interessante Nachfrage ist, wächst auch das Angebot. Deshalb sind die Smoothies und so genannte Direktsäfte inzwischen überall in den Supermärkten zu finden. Die Direktsäfte sind unter allen Angeboten noch die besten, da sie nach dem Keltern und Pasteurisieren sofort abgefüllt werden. Allerdings sind auch sie, wie alle anderen Getränke aus dem Supermarkt, erhitzt worden. Sie können also gar nicht so gesund sein, wie der selbst gepresste Saft.

Was sind die drei entscheidensten Qualitätsmerkmale eines guten Entsafters?

Es ist KEIN Zentrifugenentsafter (zu schlechte Saftqualität), am Pressbehälter befindet sich eine verschließbare Kappe (zum Saft mixen und schnellerem Reinigen) und Merkmal 3: Auf Marken setzen, sonst hat man nicht allzu lange Freude am Gerät.